Donnerstag, 22. März 2012

Monumental

Ich hüstele mal verschämt vorab, denn die Auslese vom Völkerschlachtdenkmal ist eher bescheiden. 
Nachdem ich einige Zeit auf der Alten Messe und anschließend auf dem Südfriedhof in Leipzig verbracht hatte, war der Rundgang auf dem Areal des Völkerschlachtdenkmals eher eine flotte Runde. 
Als Abschluss sozusagen, denn ich war bereits am Mittwochabend dort gewesen, hatte da aber aufgrund des trüben Wetters keine gescheiten Fotos schießen können. Dafür keimten umso mehr schriftliche Ideen. 
Außerdem oute ich mich an dieser Stelle als nicht höhentauglich. So oft ich schon am Völkerschlachtdenkmal war, ich habe es bislang erst zweimal geschafft, hinaufzuklettern. Einmal am Tag in Begleitung meiner kanadischen Freunde und einmal nachts in Begleitung des Imkers, wo ich ohnehin schon vor Adrenalin und Glückhormonen am Fliegen war. 
Deshalb habe ich mich am vergangenen Sonntag nicht getraut, die Stufen alleine zu erklimmen. 

Aber genug gejammert. 

Hier die Sparversion von Monument und Gelände:
Blick in Richtung Leipziger Innenstadt. Ja, wo ist sie denn? Wär ich mal hoch hinaus geklettert, hätten wir nun ein schönes Panorama.
Hach, was Wolken am Sonntagmorgen doch für ein Ambiente vorgaukeln können ...
Nein, ich habe keinen Kopfstand gemacht.
Die Garantie für einen steifen Nacken.
Ich finde den Bau immer wieder überwältigend, und beim Hochschauen wird mir, genau wie auf dem Kyffhäuserdenkmal, immer ganz leicht schwindlig.
Geradeaus mittig darf man sich Leipzig vorstellen :-) Drauflos marschieren empfiehlt sich aber nicht nur wegen des Wasserspiegels nicht, sondern vor allem wegen der breiten, gut befahrenen Straße. Zum Ampelübergang und vorbildlichen Überqueren bitte rechts halten.
Ein Schummelbild, denn es stammt vom 14.3. Am Sonntagmorgen klappte es mit der Frontalaufnahme und Spiegelung so ganz und gar nicht. Tja, das ist nun auch gleichzeitig mein Blick zurück, denn im Anschluss ging es schnurstracks ins Hotel zum Frühstück und zum Check-out. Durch die Innenstadt bin ich später noch eine gute Stunde gestromert, bevor mich die Deutsche Bahn wieder heil nach Hause gebracht hat.

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