Samstag, 17. Dezember 2011

Jahresgedanken-ABC Teil 5 - K

J-Nachtrag Joachim
Groß angekündigt für Freitag, veranlasste uns das männliche Sturmtief zu einem Rundumschlag auf dem Hof. Von Anbinden, Sichern usw. war die Rede. Der Imker wuchtete und schwitzte wie in der besten Bienensaison.
Sobald die Dunkelheit hereinbrach, bibberte ich dann in meiner Stube, konnte mich gar nicht auf meinen weihnachtlichen Cora-Sammelband konzentrieren, aus Angst, die Dorfeiche könnte sich zu mir aufs Sofa gesellen. 
Tja, und dann hustete Joachim einmal und das war's. 
Uff, nochmal Glück gehabt. 
Während er wohl andernorts mächtig gewütet hat, reichte er nicht an den Sturm heran, der hier vor zwei Wochen sein Unwesen trieb und unser Tor aus den Angeln hob.

Kaja
... heißt die Protagonistin in meiner Kurzgeschichte "Seesüchtig".

Katastrophen
... in der Natur gab es 2011 einige, wobei eine uns ganz deutlich aufgezeigt hat, dass wir noch so hochtechnologisiert sein können, der Kraft der Natur aber machtlos ausgesetzt sind. 
Leider fürchte ich, dass der Mensch daraus wieder nicht gelernt hat. 

Kenner, Julie 
... war mir mit ihren Blood Lilly Chronicles, Teil 1: Erwachen versehentlich ins Haus geflattert. Ich muss mich wohl bei einem exzessiven Einkauf bei Lyx verklickt haben, denn der Titel interessierte mich gar nicht. Weswegen ich auch einigermaßen verwundert war, ihn im Paket vorzufinden. Aber dann dachte ich mir, dass ich, ehe ich das Werk umständlich zurückschicke, es auch lesen kann. 
Fazit: Diese Reihe werde ich nicht weiterverfolgen.

Kinderbücher
Mich fragte mal jemand, warum ich hier keine Kinderbücher vorstelle. 
Hm, ich weiß nicht. Darüber habe ich nie nachgedacht. 
Wahrscheinlich wäre ich dann auch mit Dauerbloggen beschäftigt, denn der Vorlesebedarf meines Sohnes ist enorm.
Vielleicht sollte ich ihn bloggen lassen, wenn er denn mal mehr als 12 Buchstaben beherrscht, was dann hoffentlich nächstes Jahr der Fall sein dürfte.

Kindle
... ist nun auch nach Deutschland herübergeschwappt, und inzwischen besitze ich auch einen
Zwar nenne ich ein Modell mein eigen, mit dem man nichts anderes tun kann als lesen, aber das macht nichts. Denn ich will auch nur lesen. Ich brauche keine Verlinkungen von Links, musikalische Untermalung, bunte HD-Bilder, Videofunktion etc. Ich will nur lesen, nicht kommentieren, Notizen machen oder sonstwie arbeiten. Einfach nur lesen. Das ist alles. Und das geht prima mit dem deutschen Kindle. Da kommt nun alles drauf, was nicht unbedingt in aller Pracht im Regal stehen muss. Und wenn ich mich technisch mehr eingefuchst habe, gibt's vielleicht auch eines Tages was von mir auf dem Kindle zu lesen.

Kino
... zu weit weg und damit von mir nur selten besucht in diesem Jahr.

Kochen
Es steht nun für mich endgültig fest, dass ich kein Bäcker bin. Nachdem ich in diesem Jahr gerade einmal eine Geburtstagscharge Muffins zusammenbekommen habe, gehe ich meinen Kuchen kaufen und koche lieber, was das Zeug hält. Kochen kann ich nämlich :-)

Kreativität
... ist manchmal musenabhängig, und wenn die Guten mal im Jahresurlaub sind, wird's haarig.

Kreisel
... gibt's nicht mehr. 
Kind spielt heute mit Beyblades. 

Kultur
... fehlt mir hier sehr, aber ich bin auch als Autoängstling selber dran schuld, dass ich nichts mitbekomme vom kulturellen Geschehen in vierzig Kilometer Entfernung. 
Ich bin eben gelernter Straßenbahnnutzer, und es wird wohl noch lange dauern, bis ich mich ans Autofahren gewöhne.

Kunst
Auslegungssache und nicht selten brotlos, von mir aber hemmungslos bewundert. 

Kurkow, Andrej
... habe ich schon länger nicht mehr gelesen, deshalb war ich auch recht froh, dass ich seinen wahrhaftigen Volkskontrolleur bei vorablesen.de bekam. Empfehlen würde ich die Lektüre trotzdem nur Lesern, die sich für Russland interessieren. 

Kurzgeschichten
... habe ich dieses Jahr sehr viele gelesen, vor allem natürlich im Rahmen meiner Anthologieausschreibung für "Mittendrin: Der Laubkönig erzählt". 
Geschrieben habe ich allerdings nicht sehr viele, weil ich ich dieses Jahr einfach nicht mit mir zufrieden war, sobald ich meinte, eine Geschichte sei fertig.

Kommentare:

Carmen hat gesagt…

Ui, das Tor aus den Angeln gehoben, das war wuchtig von dem Sturm. Wie gruselig!

Einen schönen Adventssonntag wünscht Dir Carmen

Sinje hat gesagt…

Der Sturm hat einfach einen guten Angriffspunkt gefunden :-)
Nachts um drei knackte es bedrohlich, dann knallte es und das Tor flog auf und ich im Nachthemd aus dem Haus, um es irgendwie wieder zu schließen.

Dir noch einen schönen Abend!
Liebe Grüße
Sinje

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