Dienstag, 27. Dezember 2011

Jahresgedanken-ABC Teil 11 - V

Vampire
... macht mir keiner madig. 
Ich finde sie schon so lange faszinierend, dass ich sie aus meiner Fantasie nicht mehr wegdenken kann. In Buch und Film kommt es mir dabei kaum auf die Mythologie an. Das Besondere ist, dass jeder die Herkunft des Blutsaugers anders interpretiert bzw. zuordnet, deshalb bin ich jedes Mal wieder gespannt, wie der Vampir in der Geschichte umgesetzt wird. Seien es Außerirdische, Liliths Kinder oder sonstwas, über mangelnde Innovation bei der Interpretation beklage ich mich seltener als über sprachliche Umsetzung. Als langweilig empfinde ich Vampire nicht, und von mir aus können Autoren auch noch viele Jahre über sie schreiben (so lange es keine 20-bändigen Reihen werden), ganz gleich, ob als Paranormals oder echte Vampirromane.
Allerdings muss ich einräumen, dass ich mittlerweile wieder wesentlich breiter lese und schreibe als noch vor fünf Jahren. Vor allem, weil ich mich grundsätzlich nicht auf den Vampir festlegen will.

Vasen
... habe ich dieses Jahr drei zerdeppert, worüber ich mich am liebsten in den Allerwertesten beißen möchte, weil es Erbstücke waren.

Verlage
... gibt es wie Sand am Meer, aber trotzdem scheine ich mit meiner Lektüre immer bei denselben festzukleben. Aber das ist ja nicht schlimm, schließlich hat jeder seine Vorlieben.

Vernachlässigt
... habe ich in diesem Jahr die Vorstellung von Autobiografien, obwohl ich das geplant und auch mehrfach versprochen hatte. 
Das hole ich aber nach.

Vernunft
... ist kein Makel.

Verplempert
... habe ich dieses Jahr einige Zeit, indem ich mich über Dinge aufgeregt habe, die ich offenbar sowieso nicht ändern kann, weil ich sie nicht bestimmen kann.

Verrückt
... könnte ich werden, wenn ich ewig nicht aus dem Knick komme, um eine Geschichte fertigzustellen.

Verschreiber
... machen mich kirre, sind aber menschlich.

Verständnis
... für die Liebe zum Schreiben aufzubringen, dürfte doch nicht so schwer sein. 
Möchte man meinen ...  

Versucht
... habe ich mich dieses Jahr wieder einmal an der Lektüre von YA-Literatur. 
Mal sehen, wie oft ich 2012 in Versuchung geführt werde.

VHS
Ich bin ja ein Fan der Einrichtung "Volkshochschule". 
Wenn ich mehr Zeit und Gelegenheit hätte, würde ich glatt selbst mal wieder einen Kurs besuchen. Anstatt dessen bin ich unter die Lehrer gegangen und beglücke nun meine Schüler schon im vierten Semester mit Französisch für die Reise.

Viehl, Lynn
... ging mit ihren Darkyn in diesem Jahr hierzulande schon in die vierte Runde.
Mir gefällt diese Vampirreihe größtenteils gut, und ich freue mich auf Darkyn 5: Für die Ewigkeit im Februar 2012.

Virtuell
... macht die große Welt plötzlich ganz klein. Da quaddert man kurz vor dem Aufstehen noch flott mit dem Kumpel in New York, der grad ins Bett huschen will, findet ein frisches "Gefällt mir" aus Neuseeland und begibt sich dann in aller Ruhe an die Arbeit, die in null Komma nichts per E-Mail durch halb Europa saust. "Virtuell" macht die Recherche schneller und einfacher, zwar nicht immer zuverlässiger, bietet aber immer noch genug Möglichkeiten, um die Zuverlässigkeit recht flott nachzuprüfen (manchmal findet man aber tatsächlich rein gar nichts). 
Zwischendurch entflieht man in fremde Fotowelten auf Facebook und trinkt online ein Käffchen. 
Aber abends, nachdem der Maler in New Mexico noch einmal seine Ideen im Chat verbreitete, bevor er ins Atelier aufbrach, und nachdem online gewunken wurde, da fordert das Kind im Kinderzimmer ganz real live seine Geschichte ein, und dann ist die Welt wieder so groß, wie sie ist, und so klein, wie sie sein muss. 

Vorbestellungen
... werde ich wohl beim Online-Riesen Am... nicht mehr tätigen, weil die dieses Jahr grundsätzlich schief gingen. Warum auch immer ...

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