Samstag, 3. Dezember 2011

[31 Tage - 31 Filme] Tage 19, 20 und 21

Da ich in den letzten zwei Wochen wieder einmal in Zeitnot war, habe ich die Filme-Aktion etwas schleifen lassen, und auch eine November-Zusammenfassung bzw. ein Dezember-Ausblick liegen gerade nicht unbedingt in meiner Schreibhand. 
Im Südharz herrscht nämlich Schreibflaute, und damit ist auch eine ordentliche Portion Kreativitäts- und Inspirationslosigkeit verbunden, die mich davon abhält, den allgemeinen Adventsüberraschungsreigen mitzutanzen. 
Umso mehr Freude habe ich aber, bei kreativen Köpfen, wie meiner Blognachbarin und Laubkönig-Mitautorin Mirjam Hüberli, mitzulesen. Also schmökert ruhig mal bei Plampi rein. 
Auch bei Elysion Books gibt's was zum Lesen und mehr.
Viel Spaß in der virtuellen Adventszeit!

Um nicht in unnötiges Alltagsgejammer zu verfallen, will ich an dieser Stelle rasch ein paar Tage zur 31-Filme-Aktion hinzufügen:

Tag 19: Welcher Film hat dich zuletzt stark beeindruckt?

Filme, die mich beeindrucken, beschäftigen mich meist über Tage und Wochen und veranlassen mich dazu, meine Umwelt mit unaufgeforderten Stellungnahmen und unprofessionellen Interpretationen zu belästigen. 
Zur Erleichterung meiner Mitmenschen geschieht das aber relativ selten, denn so leicht bin ich nicht zu beeindrucken. 
Demzufolge hat mich schon länger nichts mehr wirklich vom Hocker gehauen. Dieses Jahr hielt mich lediglich Black Swan (meine laienhaften Gedanken dazu verbergen sich hinter dem Link) länger gefangen und stiftete einige Diskussionen mit meinem Online-Cineasten an. 
Daher bin ich gespannt, ob ich es 2012 öfter ins Kino schaffe bzw. ob mir an anderer Stelle ein Highlight begegnet, damit der Hobbykritiker in mir mal wieder etwas zu tun bekommt. 

Tag 20: Welcher Film hat dich am meisten negativ überrascht? 


Ich bin ein Mensch, der sich gut in hohen Erwartungen zügeln kann. Im Vorfeld zu Kinobesuchen lese ich nämlich nie Kritiken und informiere mich höchst selten über Hintergründe, weil ich finde, dass man sich schon vorab so Einiges versauen kann. Lieber schaue ich hinterher nach und habe so oft im Nachhinein noch Elemente entdeckt, die ich selbst eher vernachlässigt hätte (manchmal erfährt ein Film so nachträglich tatsächlich noch eine gewisse Aufwertung oder eben nicht).

"Negativ überrascht" deute ich daher einmal als "Enttäuschung", und enttäuscht hat mich schon so mancher Film. 
Sehr häufig sind das Bestsellerverfilmungen, die zwangsläufig die Erwartungen hochschrauben und dann mit technisch mangelhaften Effekten, die nicht selten preiswerter wirken, als sie sind, oder mit Langeweile, die irgendwelchen Jugendfreigabevorgaben geschuldet ist, eher einen lauen Eindruck hinterlassen. 
In diesem Jahr hatte ich mich eigentlich auf Red Riding Hood gefreut, war dann aber enttäuscht, dass der Film zwar durch seine Farbgebung und Symbolik besticht (am Ende sogar fast mit dem meisterhaften Beleuchtungsspiel eines Ridley Scott aufwartet), aber die Idee im Grunde hölzern und ohne viel Chemie umsetzt. 
Schade, denn mit dem Staraufgebot (oder war das doch bloß Stunt Casting) hätte man mehr rausholen können.

Tag 21: Von welchem Film wurdest du zum ersten Mal so richtig gefesselt? 

Ich bin eine totale Märchentante. Deshalb hat mich als Kind so ziemlich jeder Märchenfilm gefesselt, der nicht gerade mit typischem Theaterflair aufwartete. Eine Weile war Der Prinz und der Abendstern der spannendste Film aller Zeiten für mich, weil ich mich vor dem fiesen Zauberer, der den hübschen Abendstern gefangen hielt, so gefürchtet habe. Da war ich auch beim dritten Mal noch wirklich gefesselt.
An den ersten "Erwachsenenfilm", der mich  so richtig gefesselt hat, kann ich mich gar nicht erinnern, ich meine aber, dass es ein Film mit Marlène Jobert war. Nur welcher? Ich weiß es einfach nicht. 

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