Samstag, 5. November 2011

[31 Tage - 31 Filme] Tage 14 und 15

Tag 14: Welcher Film hat die schönste Musik?



Ich erinnere mich noch gut an die Abende im Internat, an denen Mitbewohnerin 1 und ich uns gegenseitig Film- und Serienmusik vorgesummt haben, wobei Mitbewohnerin 2 meist wohlig eingeschlummert ist. Da das aber gut zwanzig Jahre her ist, haben sich inzwischen unzählige Soundtracks durch mein Gehör geschummelt und sind entweder (und das sind die wenigsten) hängengeblieben oder in Vergessenheit geraten.
Anhand der Filmmusiksammlung, die mir meine Mama vor einigen Jahren geschenkt hat, muss ich feststellen, dass mir immer Musik gefällt, bei der ich den zugehörigen Film gar nicht kenne ...
Meine Schwäche für alte Filme kann ich nicht leugnen, und es sind mir tatsächlich wesentlich mehr ältere Scores und OST im Gedächtnis als neuere. Welches nun der schönste Score ist, kann ich gar nicht sagen. 
Ich mag ruhige, eindringliche Melodien und bin nun mal hoffnungslos romantisch.
Daher würde ich wohl noch im Schlaf Bernhard Herrmanns traurig-dramatische Musik von The Ghost and Mrs. Muir erkennen. Diesen Film habe ich nun schon so oft vorgestellt, dass ich langsam den Verdacht hege, in einer Zeitschleife zu sitzen :-)
Einer meiner Lieblingssoundtracks älteren Datums ist Breakfast at Tiffany's (Henry Mancini). Wer den Klassiker nicht kennt, setzen und eine Runde schämen :-) 
Angetan hat es mir auch The Way We Were (So wie wir waren) mit Barbra Streisand und Robert Redford. Ohne den Film funktioniert der Soundtrack zwar nicht hundertprozentig, denn er spiegelt sämtliche Epochen der Handlung wider, wodurch man hin und wieder geneigt ist, einen Titel zu überspringen. Auch wenn das Hauptthema (ähnlich dem von Barbra Streisand interpretierten Song) hier wiedererkennbar ist, ist es doch nicht ganz so repetitiv, dass es langweilen würde.
Übrigens ein sehr schöner Film mit viel Herzschmerz über die große Liebe und das Sichselbsttreubleiben. 
Ein Soundtrack, den ich wirklich nur im Film hören möchte, stammt von Francis Lai. Obwohl ich Love Story und das allseits bekannte Thema mag (auch wenn mich der Film heute längst nicht mehr voll zu überzeugen weiß), kann ich die Musik nicht losgelöst hören. Nämlich weil das Thema so wenig variantenreich ist, dass es ohne die zugehörigen Szenen nicht wirkt und schon fast langweilig ist.
Meine Favoriten etwas neueren Datums aber sind zum einen Jerry Goldsmiths Musik zu Das Russland-Haus (Taschentuchalarm in der Schlussszene) und Alan Silvestris Forrest Gump.

Und weil das so ein schönes Thema ist, fühlte ich mich zu einer ausgiebigen Runde Youtubing inspiriert, wobei ich wieder einmal über Judy Garland stolperte. 
Voilà, Judy Garland mit Charlie Chaplins "Smile"


Tag 15: Welchen Film fandest du besonders gut, obwohl er aus einem von dir eher nicht bevorzugten Genre stammt?

Hm, schwierig. 
Ich bin kein sonderlicher Tatort- oder Krimifan, auch brauche ich nicht unbedingt das Ü18-Nachtprogramm. 
Genauso selten, wie ich Thriller lese, sehe ich Thriller in Kino oder Fernsehen. 
Ich kann mich allerdings erinnern, dass mir Hide and Seek mit Robert de Niro und Dakota Fanning gut gefallen hat. Leider muss ich einräumen, dass ich diesen Psychothriller bislang nur einmal gesehen und das meiste vergessen habe. Geblieben ist allerdings der Eindruck, dass Dakota Fanning den "großen" de Niro nahezu an die Wand spielte. 
Und jetzt werde ich wohl eine Weile in mich gehen und grübeln, ob mir nicht doch noch ein anderer Film einfällt. 

Kommentare:

Maria hat gesagt…

jaaaa "Breakfast at Tiffany's" iat toll! Film, Besetzung, Musik und auch das Buch sind einfach grandios....

Sinje hat gesagt…

Ich liebe ihn einfach! In meinen Augen zeitlos schön.

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