Montag, 4. April 2011

Sonntagsspaziergang

Es war ein Sonntagsausflug mit Folgen ... sozusagen. 
Während ich nämlich bäuchlings auf dem Feld lag, um einem Veilchen ins Angesicht blicken zu können, fing es freundlicherweise aus heiterem Himmel an zu regen, und zwar nicht nur in sanften Tröpfchen, sondern das Wasser klatschte mit purer Durchnässabsicht auf mich runter. Um meine Kamera vor Schlammattacken in Sicherheit zu bringen, machte ich eine höchst unsportliche Bewegung, sodass ich heute mit warmem Wickel im Schulter-/Nackenbereich herumlungere und auch gleich wieder die Finger von der Tastatur nehmen werde. 
Autsch! 
Da wir aber nicht nur am Sonntag, sondern auch am Samstag mit der Kamera unterwegs waren, gibt es davon ebenfalls ein paar Bilder.  

Voilà, der Samstag:
Nicht noch ein Schneeglöckchen ...
Ich gebe zu, ich habe ein kleineres Schneeglöckchentrauma. Schneeglöckchen waren so ziemlich das beliebteste Motiv für Kindergartenkunstaktivitäten aller Art. Mit Wattestäbchen getupft auf schwarzes Papier, in mühsamer Kleinarbeit aus weißem Papier gefaltet und aufgeklebt auf - na?, genau: schwarzes Papier, mit Pinsel gemalt auf schwarzes Papier, mit Bleistift gezeichnet auf weißes Papier ... Und zu allem Überfluss hatten wir dann auch noch Schneeglöckchen im Garten. Inzwischen geht es mir besser und ich MUSSTE einfach ein Schneeglöckchen fotografieren, nachdem ich es letztes Jahr schon versäumt hatte (da hatte ich auch noch Angst, mein Makroobjektiv könnte beißen, obiges Foto entstand aber nicht damit).
Glitzerkleber
Leider sieht man es auf der Miniversion in Web-Größe nicht so gut. Dieses Überbleibsel von Rainfarn war bedeckt mit irgendetwas merkwürdig Klebrigem. Ach, es hat aber so schön geglitzert, dass ich es fotografieren musste.
Gelb und uninteressant
Das obligatorische Frühlingsfoto. Weil mein kleiner Radler schon radelmüde war und nicht mehr so recht warten wollte, bis Mutter alle Frühlingsklischees im Bild hatte, meinte er, er wolle gar nicht wissen, wie die Blume heißt. Hah! Ich hab's ihm doch verraten: Forsythie. 
Blaue Stunde am Nachmittag
Blaue Blumen in Nachbars Garten. Die denken bestimmt auch langsam: "Warum fotografiert die immer uns? Hat die keine eigenen?" Nö, hat sie nicht, weil der Garten wegen diverser Bauarbeiten verwüstet ist und wohl erst nach der Gartenzeit wieder geräumt sein wird.
Gute-Nacht-Geschichten oder Blaue Stunde am Abend
Nun kommt noch etwas unblumiges vom Samstag: 
Hänsel und Gretel willkommen
Das ist einer der Eingänge bzw. ein Kassenhäuschen der Heimkehle.

Nun zur Sonntagsausbeute: 
Glaub nicht, du könntest dich verstecken!
So weiß und brauthaft zart, dachte sich das Pflänzchen, wenn es bachseitig hinter dem Hügel wächst, könne es meiner Linse entgehen. Tja, liebes Pflänzchen, da hast du nicht damit gerechnet, dass ich über Stock und Stein krieche. 
Wie zu sehen ist, war es da schon ein bisschen trüb, aber das sollte mich ja nicht schrecken.
Am Wegrand - oder am Feldrand - alles eine Frage des Blickwinkels
Sichtweisen der Liebe?
Sorry, Sandra, der Titel kam jetzt so über mich :-) 
Das sind sie die Miniobjekte meiner Fotobegierde, und ich habe mich geärgert, dass ich das Makro und das Stativ nicht mitgenommen hatte.
Vor dem Sturm
Ja, okay, das Bild habe ich extra leidend-lila gemacht, um ein bisschen Mitleid für mein heutiges Rückenleiden zu heischen. 

Und so hätte es am Abend aussehen können, wenn nicht alles nass gewesen wäre (und heute übrigens immer noch patschnass ist): 
Es war einmal ein Abendrot

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Kommentare:

Mona`s Seelenwelt hat gesagt…

Hallo Sinje,

ich fühl mich supi wohl hier, drum bleibe ich auch:)) schöne Natur Fotos und interessante Rezensionen.. Liebe Grüßle Mona

Sinje hat gesagt…

Hallo Mona,
dann mal herzlich willkommen bei mir.
Nicht wundern, wenn's in der nächsten Woche etwas ruhig ist. Es will ein Kindergeburtstag vorbereitet werden :-)
Liebe Grüße und schönen Sonntag
Sinje

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