Freitag, 8. April 2011

Gedichtauszug "Rosarot"

Viele werden "Rosarot" schon kennen, und zwar als "My rose-tinted dream". 
Die deutsche Version ist 2010 in der Lyrik-Bibliothek von Literareon und außerdem in "Wortsplitter - Frauen schreiben" im HW-Verlag erschienen. 

Heute gibt es also wieder einen kleinen Auszug mit Bild. 

Voilà!
(Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich las den Text,und dachte: Wenn ich es nicht höre, und nicht sehe, was um mich geschieht, warum weis ich dann davon?
Vielleicht geht es ja in ihrem Gedicht genau darum.
Ich lebe im hier und jetzt,
doch meine Seele sieht und hört nichts mehr.
Stumm und Blind, wandle ich umher,
Rastlos suche ich, den verlorenen halt.
Doch wo ist er?
Werde ich ihn widerfinden?

Ist nur eine interpretatiion.

Günther Macho
http://leereseiten.wordpress.com/

Anonym hat gesagt…

Zur Korrektur:
Es müsste heißen.
Taub und Blind, wandle ich umher,

Aber das fiel mir erst zu spät ein.

Günther Macho
http://leereseiten.wordpress.com/

Sinje hat gesagt…

Hallo Herr Macho,
wenn sie die englische Originalversion lesen, wissen Sie, dass es ein rosarotes Liebesgedicht ist und die Erzählerin, deshalb weder sehen noch hören noch spüren kann, was um sie herum geschieht. Sie weiß, dass alles um sie herum da ist, aber sie konzentriert alle Emotionen auf die Verliebtheit.
Ein bisschen rigoros vielleicht, aber deshalb heißt es ja auch "Rosarot".
Viele Grüße
Sinje

Anonym hat gesagt…

Nur eine Wage Annäherung:

Weder höre, noch sehe,
noch spüre ich
die Welt um mich.
Alles ist in einen Schleier getaucht.
Nichts zählt mehr in dieser Stunde,
als das Gefühl,
welches mein Herz
höher schlagen lässt.

Mir scheint es,
als stünde die Zeit still.
Selbst der Wind
Hatte aufgehört,
durch mein Haar
zu streichen.

USW

Günther Macho

Anonym hat gesagt…

Und weiter:
Und die Sonne lachte noch,
aber ich spürte sie nicht
auf meiner Haut.

Sein Gesicht,
ich sehe es,
als ob es direkt
vor mir stünde.
Zum Greifen nahe,
aber dennoch fern.
Meine Füße tragen mich,
in seine Nähe.

Es ist zwar nicht allzu Kunstvoll, aber einen Versuch war es mir Wert.
Günther Macho

Anonym hat gesagt…

Korrektur der Ergänzung
(Ab "Und die Sonne")

Und die Sonne lacht noch,
vom Himmel herab,
aber ich spüre nicht
ihre Wärme,
auf meiner Haut.

Sein Gesicht,
ich sehe es,
als ob es direkt
vor mir stünde.
Zum Greifen nahe,
aber dennoch fern.
Meine Füße tragen mich,
in seine Nähe.

Günther Macho

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