Donnerstag, 10. Februar 2011

[12 Bücherzeiten] - Februar: Dein Leseverhalten

Im Januar habe ich bereits an den 12 Bücherzeiten der Bücherelfe teilgenommen, und bevor ich meine Sonntagsspielereien hier wochenlang als Startseite herumliegen habe, will ich rasch die Februarfragen beantworten.

1. In welcher Zeit liest du ein Buch mit 500 Seiten?
Ich bin eigentlich ein notorischer Langsamleser, wenn es um Literatur geht. Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich in meinem Beruf unter häufigem Zeitdruck von so vielen Buchstaben, Wörtern, Sätzen, Seiten umgeben bin, dass ich in der Freizeit eher selten viel und auch noch schnell lesen kann und mag. 
Dazu kommt, dass 500 Seiten nicht gleich 500 Seiten sind. Manchmal steht viel drauf, manchmal wenig - je nach Schriftgröße und Zeilenabstand. Und natürlich ist nicht jedes Thema und jede Geschichte gleichermaßen interessant und spannend, dass man die Lektüre einfach nicht mehr weglegen kann. 
Deshalb kann ich auch nicht sagen, wie lange ich für 500 Seiten brauche. 
Ich kann mich aber erinnern, dass ich für Twilight, das in der mir vorliegenden Fassung (The Twilight Saga Collection Box Set: Twilight / New Moon / Eclipse / Breaking Dawn) 498 Seiten hat, gerade mal einen Tag  gebraucht habe, während ich an Breaking Dawn mit seinen 754 Seiten 4 Tage hing. An Cay Winters Babel 01. Hexenwut mit seinen nur 399 Seiten habe ich geschlagene 2 Wochen herumgelesen, während ich Stephen Kings Carrie damals in nur einem Tag weggeschmökert habe (wobei ich hier die Seitenzahl nicht mehr sagen kann, weil ich nicht mehr weiß, welche Ausgabe das war). 
Meine Lesegeschwindigkeit ist also höchst unterschiedlich und hängt sehr von meiner freien Zeit und auch vom Buch selbst, aber weniger von der Seitenzahl ab.

2. Wie lange brauchst du für 50 Seiten? 
Siehe oben. Manchmal eine Stunde, manchmal zwei Tage ... ganz unterschiedlich eben.

3. Was tust du, wenn dich ein Buch nicht fesselt? Abbrechen oder nochmal eine Chance geben?
Ich breche sehr selten ein Buch für immer und ewig ab. Es kommt natürlich vor, dass ich hin und wieder einen Roman weglege, weil ich merke, dass ich für das Thema nicht in rechter Stimmung bin, aber in aller Regel lese ich weiter (bzw. fange dann sogar noch mal von vorne an). Ich neige tatsächlich dazu, allem eine Chance zu geben, und habe es auch schon oft erlebt, dass mich ein Buch, das mich anfänglich eher kalt ließ, auf den letzten 150 Seiten doch noch richtig vom Hocker gerissen hat (das Gegenteil gibt es natürlich auch: Anfang toll, Ende schnarchig). 

4. Was bremst dich beim Lesen aus? Was beschleunigt dich beim Lesen?
Ein fieser Ausbremser ist die eigene Müdigkeit. Irgendwann fallen einem eben einfach die Augen zu. Außerdem gibt es ja auch noch etwas, was sich Leben nennt. Plots und Schreibstil können allerdings auch schon mal zum Aufreger werden, und während ich meinen eigenen Sturm im Wasserglas produziere, ruht dann eben die Lektüre. Beschleunigt werde ich eher selten, denn manchmal muss ich mich selber bremsen und Prioritäten setzen. 

5. Zeige uns ein Foto deines zuletzt gelesenen Buchs! (optional)
Wie wunderbar, dass die Fotofragen optional sind. Zuletzt gelesen habe ich Jennifer Benkaus "Phoenixfluch". Da ich das Buch aber verliehen habe und niemanden mit dem Lesen unter Druck setzen möchte, kann ich es also nicht fotografieren.

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