Montag, 31. Januar 2011

Januar

Ich habe es ja nicht so mit Lesestatistiken, aber da ich in den nächsten Wochen wohl etwas abstinent sein werde, will ich mir doch selbst rasch einen Überblick über einen für meine Verhältnisse recht guten Monat verschaffen. 

Nachdem ich zwischenzeitlich nach einer Aushilfsmuse suchen musste, hat es mit dem Schreiben dann doch noch geklappt. 
Ergebnis: 2,75 Kurzgeschichten. 
Es fehlte mir etwas der Atem, um Geschichte Nr. 3 fertig zu bekommen. Zu meinem Leidwesen ist es eine Vampirgeschichte, die mir schon länger im Kopf herumspukt, mich aber immer wieder zum Umschreiben und Neuüberdenken auffordert. Ich werde sie sicherlich weiterverfolgen, aber momentan muss ich den Bösewicht etwas sacken lassen. 


Gelesen habe ich:

Christine Feehan
"Dämmerung des Herzens"
Hat mir ganz gut gefallen, und ich komme zu einer durchschnittlichen Wertung von 3,5 Weißdornzweigen. Rezi hier und hier.  

Christine Feehan
"Zauber der Wellen"
Hat mich leider enttäuscht, Rezi folgt, wenn ich wieder mehr Zeit habe.

Lynn Viehl
"Darkyn 02: Im Bann der Träume"
Zur Rezi. Mir gefallen die Darkyn einfach.

Jennifer Benkau
"Phoenixfluch"

Das ist mein absolutes Buch des Monats Januar, und ich werde mich mit der Rezi sputen.


Nina Blazon
Faunblut

"Faunblut" haben wir in einer Leserunde in unserem Buchclub gelesen, und ich habe mich trotz wunderbarer Bilder und Sprache über weite Strecken leider schwer damit getan und kann mich mit dem Buch leider gar nicht anfreunden.

Auf den Ohren hatte ich: 

Nalini Singh
"Leopardenblut"

Allerdings in der ungekürzten Fassung von audible
Eine wunderbare Umsetzung eines großartigen Buches, das ich in Papierform schon einmal ausgeliehen hatte.
Der Sprecherin Elena Wilms ist es sehr gut gelungen, Spannung, Emotionen und Erotik ungekünstelt und abwechslungsreich zu vermitteln.

Mittendrin bin ich noch bei: 

Jackie Kessler
"Ein Sukkubus in Nöten"

Das Buch liegt schon seit dem Sommer auf meinem SuB. 


Sukkubus Jezebel ("Jesse") muss sich schleunigste aus der Hölle aus dem Staub machen. Weil sie aber als männerenergieraubender Dämon auf Erden für ihre höllischen Verfolger zu leicht zu finden ist, lässt sie sich von einer Hexe in einen Menschen verwandeln. Sie macht sich auf den Weg nach New York und versucht, ein menschliches Leben zu führen. Gleich bei der Anreise lernt sie Paul kennen, der ihre Sukkubus-Sinne anspricht und der bislang das Love Interest der Geschichte zu sein scheint. Aber nun muss Jesse erst einmal Geld verdienen und tanzt in einem Stripclub vor, wo sie vom Fleck weg engagiert wird. 

Bis jetzt haut mich der in Ich-Form geschriebene Roman allerdings nicht vom Hocker.  Noch habe ich das Gefühl, die Autorin weiß noch nicht genau, ob sie witzig sein will oder nicht. Es gibt einige Schmunzelszenen, z. B. hat Jesse mit menschlichem Essen nicht wirklich Erfahrung. Milch beispielsweise ist für sie eine Art Weihwasser, womit man sie in die Flucht schlagen kann, während sie beim Genuss eines Muffins einer berühmten Filmszene Konkurrenz macht. Trotz Menschengestalt kann sie ihre Sukkubus-Bedürfnisse nicht abstellen und ist, weil sie sie ja nicht rauslassen darf, gleichermaßen frustriert wie unter Strom, und das in einer Sprache, die man mitunter als derb bezeichnen kann.
Trotzdem will ich wissen, wie es weitergeht. 

Weil der Februar mit Anthologie-Arbeit ausgefüllt sein wird, wird die Lektüreliste wohl sehr mau aussehen. 

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