Dienstag, 4. Januar 2011

In Sachen Anthologie

Im Rahmen meiner Kurzgeschichtenausschreibung "Magie der Natur" erreichen mich derzeit verschiedene E-Mail mit ähnlichen Fragen. 
Diese möchte ich an dieser Stelle zusammengefasst beantworten, ohne die jeweiligen Absender zu nennen. 

Ich freue mich übrigens sehr, dass die Ausschreibung in diversen Schreibforen aufgenommen und bekanntgemacht wurde. Zumal ich nicht alle selbst abklappern kann, bin ich fürs "Weitersagen" sehr dankbar!

1. 
Da offensichtlich jede Aktivität Gerüchte nährt, wehte mir nun heute ein solches zu. Die Klärung hat Priorität, somit wird dieses Problem gleich unter Punkt 1 behandelt. 

Mit einiger Verwirrung vernehme ich, dass das Gerücht, die Anthologie werde nicht erscheinen, in die Welt gesetzt wurde. 
Das kann ich hiermit dementieren. 

Eine Veröffentlichung der Anthologie ist im Wunderwaldverlag geplant.

Ein konkreter Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Wir haben bereits eine Reihe von Beiträgen erhalten und erfahrungsgemäß trifft der Großteil der Beiträge pünktlich zum Einsendeschluss, in diesem Falle ist der 31. Januar 2011 anberaumt, ein.
Wie viele es letzten Endes sein werden, kann natürlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand sagen. 

Alle Einsendungen werden gründlich gelesen, und dann erfolgt die Auswahl. 
Nach Information der aufgenommenen Autoren werden die ausgewählten Beiträge lektoriert und korrigiert und wieder zur Einsichtnahme und Freigabe an die Autoren geschickt. 

Selbstverständlich wird das eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. 

Liegen uns termingerecht ausreichend qualitative Beiträge vor, wird eine Veröffentlichung im Frühjahr angestrebt. 

Kurzum: Das Gerücht ist falsch. Die Anthologie ist nicht abgesagt, und die Gerüchteküche ist für mich somit geschlossen.

Für Fragen in Sachen Veröffentlichung steht natürlich auch die Verlegerin gerne zur Verfügung. 

2. 
Unveröffentlicht bedeutet, dass die Geschichte bereits in der Schublade des Autoren gelegen haben darf oder extra für diese Ausschreibung verfasst wird. 
Geschichten, die bereits in irgendeiner Form der Öffentlichkeit zugänglich waren, werden ausgeschlossen. 
Die Autoren bestätigen mit ihrer Beitragseinreichung, dass ihre Geschichte sozusagen öffentlich ungesehen ist und auch bis zur Entscheidung nicht öffentlich eingesehen werden kann. 
Ich selbst bin auch in diversen Online-Schreibclubs und weiß aus eigener Erfahrung, dass einige Arbeitsgruppen bieten, in denen unter Ausschluss der Öffentlichkeit an Stories gearbeitet wird. Geschichten, die dort besprochen werden, gelten nicht als öffentlich. 

3. 
Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass es ausdrücklich erwünscht ist, das Thema vielfältig und ungewöhnlich zu interpretieren. 
Jüngst kam die Frage auf, ob ein mittelalterliches Setting zwingend erforderlich sei. 
Nein, es ist kein mittelalterliches Setting erforderlich. 
Es ist erlaubt, aber kein Zwang. 
Die Natur kann, so das überhaupt denkbar ist, auch gänzlich verschwunden sein. 
Seien Sie kreativ und überlegen Sie, wie sie auch in einem solchen Fall noch magisch sein könnte. 

4. 
Die Zeichenbegrenzung liegt bei 20.000 Anschlägen. 
Es gibt somit das Wertungskriterium "zu lang". 
Geschichten, die deutlich länger sind, werden nicht angenommen. 
"Zu kurz" hingegen gibt es nicht. 
Hat Ihre Geschichte nur 5000 oder 10.000 Anschläge ziehen Sie sie nicht unnötig in die Länge. 
Auch kurze Beiträge sind willkommen. 


Eventuelle Fragen nehme ich selbstverständlich gern entgegen.

Keine Kommentare:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...