Sonntag, 16. Januar 2011

Ich kann es nicht lassen ...

Am Vormittag habe ich noch getönt, nach Christine Feehans "Dämmerung des Herzens" keinen echten Suchtfaktor zu verspüren, und schon lese ich weiter. 
Wahrscheinlich, weil ich die ersten drei Bände schon so lange auf meinem SuB liegen habe, oder auch, weil ich immer noch in LiRo-Laune bin und doch ein wenig neugierig war, welche der Schwestern nun an der Reihe ist. 
Heute früh hatte ich meine Hausaufgaben nicht gemacht, schließlich will ich mich lieber überraschen lassen, als ständig nachschauen, wer, wann, wo, wie, aber bei Christine Feehan kann man nie sicher sein. Wie die Karpathianer zeigen, erscheinen die Bände hierzulande schon mal in anderer Reihenfolge, was auch bei den Drake-Schwestern der Fall war. Da wische ich mir rasch den Schweiß von der Stirn, dass ich geistesgegenwärtig zum Dreierpack von Weltbild gegriffen habe, das in der Reihenfolge dem englischen Original entspricht.
Vor mir liegt also die korrekte Fortsetzung Zauber der Wellen: Roman: Drake-Schwestern 03

Hatte ich noch gemutmaßt, dass zwei andere Schwestern an dem Mann gebracht werden sollen, stelle ich fest, dass die Drakes offenbar der Reihe nach dran sind. 
Überrascht treffe ich also auf Abigail, die Schwester, die über die Gabe verfügt, Menschen dazu zu bringen, die Wahrheit zu sagen. Diese Fähigkeit wurde bereits in Band 2 angesprochen, hat sie dort doch zu einigen Reibereien gesorgt. 
Die junge Frau fühlt sich am Meer am wohlsten, weshalb sie wohl auch Delfinforscherin geworden ist. So begegnen wir ihr zu Beginn beim Schwimmen mit Delfinen, und Christine Feehan schafft damit einen so atmosphärischen, stimmungsvollen Anfang, dass ich am liebsten die Augen geschlossen und geträumt hätte, wenn mich das nur nicht so am Weiterlesen hindern würde. 
Doch rasch ist es mit der Stimmung vorbei, denn Abigail wird Zeugin eines Mordes in Küstengewässern und wird natürlich entdeckt. Dank ihrer Fähigkeit, mit den Delfinen zu kommunizieren, kann sie entkommen, wird aber angeschossen. 
Sie findet den durch die Täter ebenfalls verletzten Fischer Gene Dockins und bringt ihn an Land, wo sie ihre eigene Verletzung hintan stellt, um ihn, unter Hinzuziehung der Kräfte ihrer Schwestern, so lange am Leben zu halten, bis ein Krankenwagen zur Stelle ist. 
Leider fällt sie dabei buchstäblich Aleksandr in die Arme. 
Seit vier Jahren hat sie den Russen, der einmal ihr Geliebter war, nicht gesehen, und sie hat auch nicht das Bedürfnis, die Beziehung aufzufrischen.
Wie sich herausstellt, war der Ermordete Aleksandrs bei Interpol. 
Aleksandr scheint über die Maßen erfreut, seine große Liebe Abigail endlich wiedergefunden zu haben und lädt sich als ihr Verlobter selbst in das Haus der Schwestern ein. 

Allerdings wird Abigail nicht sein einziges Ansinnen sein. 

Ich sehe also einer Liebesgeschichte, die auf den ersten Blick nicht wirklich unter einem guten Stern zu stehen scheint, sowie einem Kriminalfall entgegen. 
Jetzt will ich einmal weiterlesen, denn das Küstenstädtchen Sea Haven und die sieben Schwestern haben mich nun doch wieder am Haken.

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