Dienstag, 4. Januar 2011

[12 Bücherzeiten] - Januar: Du und Bücher

Da wollte ich mich von zeitraubenden Internetaktivitäten fernhalten, und was finde ich: eine Blogparade. 
Irgendwie scheinen mir alle Challenges usw. dieses Jahr ziemlich umfangreich, weil das komplette Jahr abgedeckt wird, und da ich ja eine Anthologie und einen Fortsetzungsband vor mir habe, werde ich mich tunlichst von allem ausklammern, so verführerisch es auch daher kommen mag.
Liebe Tanja, so gerne ich würde, aber ich fürchte, ich verliere bei meinem Pensum für 2011 einfach den Überblick über Zitatschätze. 

Bei der Blogparade der Bücherelfe mache ich allerdings eine Ausnahme. Sie erstreckt sich zwar auch über das ganze Jahr, aber man muss nicht jeden Monat mitmachen, und im Januar erscheinen mir die Fragen auch überschau- und beantwortbar. 
  
1. Welches war dein erstes Buch, das du gelesen hast und wie hast du es bekommen?

Die Frage ist ganz leicht zu beantworten, denn die gab es bereits in der Aktion "31 Tage - 31 Bücher". 

Welches war das erste Buch, das ich je gelesen habe?

Das kann ich nicht sagen. Ich würde es gern, aber ich weiß einfach nicht, welches mein allererstes Buch war, mit Ausnahme der Fibel in der ersten Klasse. 

Das vermutlich allererste Buch, das ich in bewusster Selbstleseerinnerung habe, ist:

Shaw, Elizabeth: Der kleine Angsthase

2009, Nachdr., mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Maße: 18,9 x 27,3 cm
Gebunden
Deutsch
Beltz
ISBN-10: 3407770812
ISBN-13: 9783407770813

Kurzbeschreibung:

Der kleine Angsthase fürchtet sich vor Hunden, Gespenstern und großen Jungen. Doch er überwindet seine Angst, als der Fuchs den Uli holen will. Eine Mut-Mach-Geschichte.  

Elizabeth Shaws Bücher hatten wir als Kinder überall, im Kindergarten und dann auch in der Schule, und ich erinnere mich, dass dies eines der ersten Bücher war, die wir selbst lesen mussten. Es war also Schullektüre.

Heute lese ich diese Bücher meinem Sohn vor, denn sie sind meines Erachtens weder politisch noch dikatorisch. Ich möchte mit ihm teilen, was ich als Kind hatte, und ich denke, Elizabeth Shaws Bücher eignen sich dafür gut. 
Natürlich haben sie einen gewissen pädagogischen Zeigefinger, aber in erster Linie erzählen sie von Freundschaft und Mut, und das kann doch nicht verkehrt sein ...

2. Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Bücher gehören, solange ich denken kann, zu meinem Leben. Als Kind wurde mir immer vorgelesen, und ich habe unheimlich gerne in Bilderbüchern geblättert. Als ich dann in die Bibliothek durfte, war ich das glücklichste Kind auf Erden, denn da gab es alles, was der heimische Schrank nicht hergab. Da bei weitem nicht alle Bücher im Laden zu bekommen waren, wie sehr man sich auch anstrengte, war die Bibliothek ein Paradies für mich.
Ich kann ohne Bücher nicht sein.

3. Wieviele Bücher liest du so durchschnittlich im Monat?

So viele sind es leider nicht. Da ich den ganzen Tag lesen muss und mir an manchen Abenden der Kopf raucht, gibt es Tage, an denen ich mich nur visuell berieseln lasse.
Mindestens zwei Bücher im Monat sind es aber schon. Lahm, ich weiß :-)

4. Hast du dir vorlesen lassen, als du noch nicht lesen konntest? Wenn ja von wem?

Bewusst erinnere ich mich, dass meine Mutter vorgelesen hat. Das gehörte zum abendlichen Ritual dazu. Manchmal hat sie auch tagsüber vorgelesen. Ich denke aber, dass mein Vater mir bestimmt auch vorgelesen hat, erinnern kann ich mich allerdings nicht.

5. Wieviele Bücher besitzt du?

Keine Ahnung, ehrlich.
Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten. Nicht, dass mich nachher noch jemand zur örtlichen Bücherei ernennt. 

6. Zeige dich vor deinem Bücherregal (optional)

Gott sei Dank, dass das optional ist. Ich habe nämlich nicht nur kein Auto, sondern momentan auch kein Bücherregal, zumindest keins für die Belletristik. Schwedisches Möbelhaus, wir kommen in Bälde. 
Ob ich dann aber ein Foto von meinem zerzausten Arbeits-Ich nachreiche, weiß ich nicht.

Keine Kommentare:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...