Samstag, 18. Dezember 2010

... worüber ich lese

So ganz untätig, wie ich mich darstelle, bin ich momentan nicht. 

Ein bisschen schmökere ich durchaus, wenn auch nicht ganz so viel, wie ich gerne möchte. 
Die vergangenen drei Monate waren recht arbeitsreich, sodass mein Lesepensum insgesamt drastisch abgenommen hat. 
Aber auch hier gilt: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben."

Als ich mich gerade durch alte Posts gewühlt habe, um zu schauen, wann ich welches Buch als nächste Lektüre angekündigt, diese dann aber nicht realisiert habe, stellte ich fest, dass sich die Schriftgrößen in manchen Posts wie von Zauberhand verändert habe. 
Das wurmt mich ganz fürchterlich, aber ich weigere mich, jetzt tonnenweise Schriftgrößen zu korrigieren, nur damit sie dann wieder nicht hinhauen. Dafür fehlt mir gerade schlichtweg die Zeit. 
Dies sei also ein kurzes Grummeln am Rande. 
Zum aktuellen Lesestoff:

Seit geraumer Zeit lese ich schon: 

Ich habe den Roman schon eine Weile hier liegen und hatte auch relativ rasch mit der Lektüre begonnen. Immerhin hatte ich das im August bereits angekündigt. 
Was mir dazwischen kam, war ein anderer Roman, bei dem es ebenfalls um Gedanken, Träume und Beeinflussung ging, sodass ich leicht verwirrt war, als ich beide parallel las. 

Also habe ich Lynn Viehls Fortsetzung zunächst beiseitegelegt und nun von vorn begonnen. 
Hauptdarstellerin ist dieses Mal Jema Shaw, die sich zunächst als eine Mischung aus Mary (J. R. Ward) und junge Temperance Brennan (Kathy Reichs) aufdrängt. Der von der Kurzbeschreibung angekündigte männliche Part Thierry ist uns noch aus Versuchung des Zwielichts bekannt.
Beim Lesen von Band 1 war ich noch der Meinung, die Reihe sei lesenwert, aber kein Muss. Inzwischen meine ich, dass Lynn Viehl ein sehr komplexes Universum geschaffen hat und ihre Reihe einer Fernsehserie ähnelt, bei der man schon ordentlich aufpassen muss. 
Ich ertappe mich dabei, dass ich Manches in Band 1 vielleicht nicht aufmerksam gelesen oder zu viel Zeit zwischen den Lektüren verstreichen lassen habe, dass es mir schwer fällt, alles zu reproduzieren. 
Momentan bin ich lesetechnisch ohnehin nicht wirklich romantisch eingestellt, sodass die Darkyn sich gut anbieten, denn Alexandras und Cypriens Beziehung ist in meinen Augen nicht unbedingt romantisch und die Autorin scheut sich auch nicht vor Ecken und Kanten. 
Besonders gut gefällt mir, dass die Protagonisten des Reihenauftakten nicht ad acta gelegt sind, sondern Alexandras Verbissenheit, zu beweisen, dass die Darkyn nun mal nicht verflucht sind, sondern es eine rein wissenschaftliche Erklärung gibt, weiterhin thematisiert wird. 
Als Stand-Alone-Geschichten eignet sich Lynn Viehls Romanreihe nicht, auch wenn sie sich immer wieder in Erklärungsnot manövriert. Erläuterungseinschübe im Plusquamperfekt sind sehr häufig zu finden und erschweren ein wenig das Lesen. Außerdem bedauere ich immer noch das fehlende Glossar, das ich persönlich zwar nicht aufgrund der gehäuften französischen Begriffe benötige, sondern gerne hätte, um die Strukturen der Darkyn besser verstehen zu können.
Weit bin ich noch nicht gekommen, bin aber inzwischen überzeugt, dass man definitiv etwas verpasst, wenn man als Vampirfan diese Reihe umgeht. 

Daneben lese ich: 

Dieser Roman wurde mir netterweise als Rezensionexemplar von Egmont Lyx zur Verfügung gestellt, und ich habe ihn brav mit zum Weihnachtsmarkt getragen. 
Ursprünglich wollte ich mich von Hexenromanen ein wenig fernhalten, vor allem, weil in der Fortsetzung meines eigenen Buches eine Hexe eine wichtige Rolle einnimmt und ich mich nicht beeinflussen lassen möchte. 
Dann aber hat mich das Cover so angelockt, dass ich, ahnungslos in Sachen Autor  usw., um "Babel" gebeten habe. 
Auch hier bin ich noch nicht weit gekommen, auch wenn mich die Neugier nicht mehr loslässt. 
Babel ist eine junge Hexe in einem Alter, das für mich Identifikationspotenzial bietet, und lebt in einer modernen Welt, in der magische, fantastische Wesen zwar kein echtes, muffiges Geheimnis sind, aber trotzdem nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. 
Für  mich ist sie eine Art blonde Cat (Jeaniene Frost), die Leder trägt und Motorrad fährt. 
Der Roman startet mit drei Episoden aus Babels Vergangenheit. 
Sie war bereits als Kind anders, so konnte sie Geister sehen und erschreckte die Kinder im Kindergarten mit entsprechenden Geschichten, womit sie sich natürlich keine Freunde machte.
Als Jugendliche hat sie den Halbdämon Samuel zum Freund und lernt den Reiz der Magie kennen. Sie beschwört Dämonen und lässt sich von der Süße der Macht mitreißen. 
Dass das nicht gutgehen kann, ist eigentlich klar. 
Spätestens seit Buffy wissen wir, dass Magie süchtig macht und wer einmal an schwarzer Magie geleckt hat, nicht so schnell davon loskommt. 
Babel hat in diesem Zusammenhang durchaus Parallelen zu Willow, auch wenn sie inzwischen in ihrem  geheimen Leben sozusagen als Auftragshexe fungiert. 
Genau da setzt nun die Gegenwart ein. Aufgrund mysteriöser Morde engagieren die Alben sie, damit sie den Täter ausfindig macht. 
Bis dahin bin ich inzwischen auch gekommen. 
Es gibt zwar immer wieder Hinweise, dass in der Vergangenheit etwas Schreckliches geschehen ist, Babel seit ihren frühen Zwanzigern regelmäßig die AA besucht, genaueres aber erfährt man nicht. 
Deshalb bin ich auch so neugierig, wie es weitergeht, und werde natürlich berichten.

Neu eingetroffen ist gestern bei mir: 

Ich hoffe, dass ich bald zum Lesen komme, denn da "Dayhunter" einen eher mittelmäßigen Eindruck bei mir hinterlassen hat, neige ich zum Vergessen. 

Meine bescheidene Meinung zu allem werde ich natürlich hier hinterlassen.

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