Mittwoch, 2. Juni 2010

... Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt

Ein Buch, in dem die Hauptperson mich ziemlich gut beschreibt?

Ich glaube, jetzt recken alle, die ich kenne, die Ohren oder reißen die Augen auf und erwarten, dass ich erzähle, wie viel von mir in Anne steckt.
Tut mir leid, es ist nicht viel.
Sie ist Übersetzerin wie ich, arbeitet zu Hause und lebt auf dem Lande.
So, das war es auch schon.

Ich denke, dass ich, als ich jünger war, sehr der Protagonistin in "Die unromantische Annerose" (http://sinje-blumenstein.blogspot.com/2010/05/tag-14-ein-buch-aus-deiner-kindheit.html) ähnelte, vermutlich habe ich dieses Buch deshalb so gemocht.

Ansonsten muss ich bei dieser Frage passen.
Ich musste bisher bei keinem Buch mit Erschrecken feststellen, dass es mich beschreibt.
Ja, ich glaube, es würde mich wirklich erschrecken, wenn mir eine Romanfigur ähnelt, und ich würde mich vielleicht misstrauisch umschauen, ob ich beobachtet werde.

Andererseits aber denke ich, dass es viele Charakter gibt, die einen Funken des Lesers in sich bergen, denn nur so machen sie sich uns interessant: wenn wir uns darin wiedererkennen und uns hineinfühlen können.

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