Donnerstag, 20. Mai 2010

... Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Ich glaube, meine Buchclubmädels würden von mir erwarten, dass ich Vampirbücher en masse vorstelle. Obwohl Ihr mich nicht nur zu J. R. Wards Romanen gebracht habt, ich bin auch ein klein Bisschen gemein und tue nicht, was von mir erwartet wird.

Sehr oft bekomme ich Buchempfehlungen, allerdings schaffe ich es gerade einmal, einen Bruchteil davon zu lesen, nicht, weil ich nicht wöllte, sondern weil (m)ein Tag sowieso schon zu kurz ist.

Vor nunmehr bestimmt 18 Jahren empfahl mir eine Freundin Stephen Kings Christine.

Broschiert: 656 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Juni 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548263062
ISBN-13: 978-3548263069
Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 4,2 cm 

Kurzbeschreibung:

Für Arnie ist es Liebe auf den ersten Blick. Christine hat Klasse, Ausstrahlung, und mit ein bißchen Bastelei würde sie auch wieder schön - der 1958er Plymouth braucht nur jemanden, der ihr sein Herz schenkt. Christine wird Arnies Leben verändern. Doch nicht nur zum Guten ... Stephen Kings wohl berühmtester Thriller, von Starregisseur John Carpenter kongenial verfilmt. Arnie Cunningham ist der geborene Verlierer: Er ist intelligent, aber schüchtern und hat ein Gesicht, das mit Pickeln übersät ist. Sein einziges Talent besteht in seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Automechaniker. Arnie hat nur einen einzigen Freund, Dennis. Eines Tages sieht Arnie in einem Vorgarten einen alten, heruntergekommenen 58er Plymouth Fury stehen, in den er sich auf Anhieb verliebt. Er kauft das Auto und bringt es mit harter Arbeit wieder in den Ursprungszustand. Dabei verändert sich Arnies Persönlichkeit immer mehr - plötzlich kann er sich gegen die Schlägertypen des College zur Wehr setzen, seine Haut wird besser, und er findet eine attraktive Freundin. Doch er wird auch härter und zunehmend vulgärer und brutaler, so daß der entsetzte Dennis seinen Freund nicht wiedererkennt. Besonders wenn es gegen sein Auto "Christine" geht, versteht Arnie keinen Spaß. Die beiden werden zu einem Team der Rache, und Christine scheint darüber hinaus ein gefährliches Eigenleben zu entwickeln.

Ich denke, diesen "Klassiker" muss man nicht mehr vorstellen.

Dieser Roman war mein erster King und ist nicht unbedingt mein Liebling, allerdings gibt es insgesamt ohnehin nur wenige King-Romane, mit denen ich mich anfreunden kann, und betrachtet man sein Gesamtwerk, habe ich so wenig davon gelesen, dass das Wort Bruchteil dieser Menge schon nicht mehr gerecht wird.
Um ehrlich zu sein, habe ich seit 16 Jahren keinen Blick mehr in einen von Stephen Kings Romanen geworfen.

Außergewöhnlich war für mich, dass ein männlicher Protagonist und ein Auto im Mittelpunkt stehen, und obwohl beide keine Sympathieträger für mich waren (und auch schlecht sein können), habe ich das Buch recht schnell durchgelesen und meine Neugier für Kings Beitrag zum Horrorgenre entdeckt.

Diese Neugier hielt sich allerdings nur bis "Dolores", wonach ich das Kapitel Stephen King für mich abschloss.

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