Mittwoch, 26. Mai 2010

... aus der Schreibstube

Ist so ein Blog nicht eine feine Sache?
Und noch feiner sind die Stöckchen, Aktionen, Paraden und was auch immer, die man in die Hand nehmen, vorposten und somit täglich vorgaukeln kann, man sei aktiv bei der Sache.

Dieses Posting kommt (wie auch die Rezis) live aus meiner Schreibstube.

Ich plaudere ja so gerne über alles, was ich den lieben langen Tag zu Papier bringe, nur leider hat das momentan nichts mit einer Autorentätigkeit zu tun.
Die Übersetzungen haben mich voll im Griff, und über die zu plaudern, ist a) mir nicht erlaubt und wäre b) sowie eher langweilig.
Da sind sie wieder jene Tage, die dem schnöden Mammon gewidmet sind und die Leidenschaft (für Schreiben und Fotografie) ganz tief vergraben.

Aus der Dokumentenliste des Startmenüs starren mir zwei Dateinamen (= Kurzgeschichtentitel) wütend entgegen und erinnern mich, dass ich sie noch rundschleifen wollte.
Zu meinem Bedauern liegen ein Geist und ein Werwesen momentan auf Eis (und ich kann von Glück reden, dass ihnen Kälte nichts ausmacht). 
Da habe ich nach all den Jahren die Kurzgeschichte wieder für mich entdeckt und getippt, was das Zeug hält, aber nun muss alles brach liegen.
Eine Online-Freundin würde jetzt sagen: "Quatsch und jammere nicht so viel, sondern schreib lieber weiter an deinen Storys."

Recht hat sie, aber ich keinen Nerv.

Ja, auch das gibt.
Ich habe keinen Nerv.
Nach einer Zeilenzahl, bei deren Nennung mir der Berufsverband mit drohend erhobenem Zeigefinger auf's Dach steigen würde, und 2 Stunden Erwachsenenbildung steht mir der Sinn nicht nach Showing und Telling.

Langes Gejammer, kurze Quintessenz: 
Ich entschuldige mich, dass ich gerade nichts aus der Schreibstube zu berichten habe, aber es kommen auch wieder bessere Zeiten.
Und dann werde ich bestimmt viel zu viel (aus)plaudern und spoilern ...

Zum Schluss noch ein Bildchen aus Schwiegermutters Orchideenparadies.

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