Sonntag, 18. April 2010

... worüber ich lese: "Darkyn - Versuchung des Zwielichts" von Lynn Viehl

Gestern als Leihgabe von meiner lieben Lesefreundin Franca eingetroffen:

Lynn Viehl:
Darkyn 01
Versuchung des Zwielichts
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3-8025-8269-1

Kurzbeschreibung:

Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen.

Erster Eindruck:

Ich bin bis Seite 134 vorgedrungen. Allerdings merke ich, dass meine Konzentration arg auf die Probe gestellt wird, denn man muss schon aufpassen, dass man keine Information überliest, was recht schnell passieren kann, denn die Beschreibungen lassen die Fantasie gerne entgleiten.
Die in der Kurzbeschreibung angesprochene Gesichtsoperation habe ich bereits hinter mir, und die Passagen, die sich um Alexandra drehen, lesen sich flüssig und gefällig. Sie ist bis jetzt ein sympathischer, vertrauensvoller Charakter, während ihr Bruder John noch undurchsichtig ist und durchaus Unsympath-Potenzial hat.
Ein wenig Bammel hatte ich vor der eigentlichen Gesichtsrekonstruktionsszene, aber zu meiner Erleichterung war sie weder zu langatmig noch zu detailliert oder gar höchst ekelerregend.
Schwer tue ich mich bislang mit den Kirchenszenen und den immer wieder auftretenden Begriffen, wie "Hörigkeit" und "Entrückung", auch die vorprogrammierte Biss-Szene war mir ein bisschen sehr "entrückend", allerdings wirklich gut geschrieben.
Bisher sind die "Darkyn" nicht wirklich etwas Besonderes.
Die Bezeichnung soll zwar "dunkle Nachbarn" bedeuten, mit Freudscher Fehlleistung lese ich aber immer "Darkwing".
Neu an diesen Vampiren ist allerdings, dass hier Kupfer und nicht wie sonst Silber die Waffe der Wahl ist, und ich hoffe, dass noch erklärt wird, warum.
Darüber hinaus duften diese Wesen nach Blumen, und die Vorstellung, dass jedes Einzelne sehr intensiv riecht und sich dann allesamt vermutlich zu einem sehr extremen Bouquet verbinden, ist nicht sonderlich ansprechend.
Nachdem die gute Alex nun offenbar Biss und Bluttausch überlebt hat und nicht "entrückt" ist, wird es wohl erst richtig losgehen.
Gespannt bin ich auf jeden Fall, und ich hoffe, dass der Darkyn-Charakter Michael Cyprien noch mehr Farbe bekommt, aber da er bislang kein Gesicht hatte, ist zu erwarten, dass er sich nun zeigen wird.
Auffällig ist die häufige Verwendung französischer und lateinischer Phrasen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese immer für jeden verständlich sind.
Ebenso wird häufig Kursivschrift für Fremdsprachiges und Gedankliches verwendet, was mich persönlich nicht stört.

Ich werde an dieser Stelle weiterberichten.

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